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CLAUDIUS LOIK nennt sich manchmal DIAMETRAL und kommt ursprünglich aus Greifswald, jener Stadt, die einst Hans Fallada hervorgebracht hat, der ja zusammen mit einem Freund Selbstmord begehen und dies als Duell tarnen wollte, was ja bekanntlich nicht wie geplant abgelaufen ist. Dieser demotivierten, lebensverneinenden Tradition folgend, widmet sich Claudius Loik seit dem fünfzehnten Lebensjahr musikalisch und textlich vorwiegend den traurigen, melancholischen, depressiven Themen. Read more on Last.fm
CLAUDIUS LOIK nennt sich manchmal DIAMETRAL und kommt ursprünglich aus Greifswald, jener Stadt, die einst Hans Fallada hervorgebracht hat, der ja zusammen mit einem Freund Selbstmord begehen und dies als Duell tarnen wollte, was ja bekanntlich nicht wie geplant abgelaufen ist. Dieser demotivierten, lebensverneinenden Tradition folgend, widmet sich Claudius Loik seit dem fünfzehnten Lebensjahr musikalisch und textlich vorwiegend den traurigen, melancholischen, depressiven Themen. In seinen Fähigkeiten am Instrument beschränkt und geknechtet durch eine lähmende Lethargie, entschließt er sich, dass seine Lieder aus höchstens vier Akkorden bestehen können und er nahezu alle seine Texte in seiner Muttersprache verfassen muss, um sich die Anstrengung des permanenten Herumblätterns in Englisch-Wörterbüchern zu ersparen. Auf diese Weise entsteht Ende 1997 - ein halbes Jahr nachdem er seinen ersten Akkord auf der Gitarre gegriffen hat - das in Gitarre-Bass-Schlagzeug-Besetzung unter dem Namen DIAMETRAL eingespielte und mit einem Cassettenrekorder aufgenommene Demo-Tape „ERSTE“, welches an ca.

zehn Personen in Greifswald verteilt wird. Es werden unglaublicherweise sogar zwei Videoclips zu Liedern von „ERSTE“ gedreht. Nach ungefähr einer Probe mit einem zweiten Gitarristen schrumpft DIAMETRAL wieder auf ein Trio zusammen, das mit zwei Gitarren und einem Bass versucht, so etwas wie Folk-Pop zu machen, daran jedoch kläglich scheitert. Claudius widmet sich stattdessen lieber dem Solo-Musizieren im Kinderzimmer, wo er eine Lo-Fi-Skizze nach der anderen aufnimmt und diese dann 1998 auf den Tapes „1997“ und „EIN WEITERES JAHR MIT EUCH“ unter die Leute bringt.

Als Equipment dienen ihm zwei billige Gitarren, bei deren Kauf ihn der Gitarrenhändler auslachte, ein Kinderkeyboard, ein Zwanzig-Mark-Mikrofon und ein ALDI-Computer mit defekter Soundkarte. 1999 folgt das Tape „GESCHICHTEN AUS GREIFSWALD“, das er wiederum an ca. zehn mehr oder weniger daran interessierte Menschen in Greifswald verteilt. Mitte des Jahres zieht Claudius nach Dresden, wo seine vierte Soloarbeit entsteht: „DIE ZEITEN ÄNDERN SICH“, diesmal auch als CD und unter dem Namen DIAMETRAL herausgebracht.

Das Ganze verteilt er bei gelegentlichen Kurzbesuchen in seiner Heimatstadt in seinem zunehmend schrumpfenden Freundeskreis. 2000 kehrt er nach Greifswald zurück, wo seine CD „VIELLEICHT WIRD ALLES GUT“ (erneut als DIAMETRAL) entsteht, von der 2001 erstmals um die fünfzig Exemplare in Umlauf geraten. Zeitgleich entsteht die CD „ALL DIESE JAHRE - EINE KOLLEKTION UNVERÖFFENTLICHTER AUFNAHMEN 1997-2000“. Es folgt ein gefeierter Auftritt im Greifswalder KLEX, in dessen Folge sich eine neue Band formiert.

In der Besetzung Gitarre-Gitarre-Bass-Keyboard-Schlagzeug werden alte Lieder von Claudius Loik neu interpretiert und bei zahlreichen Gelegenheiten dem mitunter etwas eigenen mecklenburg-vorpommerschen Publikum präsentiert. Nach Auftritten im Vorprogramm von SYSTEMHYSTERIE, MILES und VIRGINIA JETZT! und einer live eingespielten 5-Track-Demo-CD löst sich die Band Mitte 2003 auf. Claudius zieht nach Berlin, wo im Laufe der nächsten Jahre in seiner Wohnung seine CDs „SCHLECHTE NACHT“, „APPETIZER E.P.“, „DU, ICH UND EIN GROSSTEIL ALLER ANDEREN“, „CLAUDIUS LOIK PLAYS...“ sowie „DIE REMIXE 2000-2005“ und „EINE ANDERE ZEIT - EINE KOLLEKTION UNVERÖFFENTLICHTER AUFNAHMEN 1998-2003“ und darüber hinaus zahlreiche Low-Budget-Videoclips entstehen. Stilistisch ist sich Claudius treu geblieben und so bietet sich dem Hörer auch nach über zehn Jahren eine wahnwitzige Mischung aus depressiven und in ihrem Selbstmitleid oft bis ins Groteske überzeichneten Texten, unpräzise gespielten Gitarrenloops, Billigkeyboardklängen, undefinierten Sounds mit Anleihen beim Kirmes-Techno der frühen 90er Jahre, lächerlichen Samples, wahlweise nuschelndem oder sich in schmerzhaften Höhen bewegendem Gesang und unzulänglich programmierten Beats.

Das Ganze ist atemberaubend schlecht produziert und lässt den Konsumenten am Ende ratlos zurück. Man weiß nicht, ob man es schlecht oder ganz schlecht finden soll. Mitte 2008 beendet Claudius Loik die Arbeit an seinem Doppel-Cd-Projekt "1", wobei er die erste CD zum kostenlosen Download zur Verfügung stellt und behauptet, mit der Fertigstellung von "1" einen Schlußpunkt unter sein musikalisches Schaffen zu setzen, der noch einmal besonders betont werden soll durch die Veröffentlichung der DVD "MUSIK UND MEHR", zu der es dann schlußendlich im Sommer 2009 kommt. "MUSIK UND MEHR" enthält alle Videoclips des Projektes DIAMETRAL aus den Jahren 1997 bis 2009, dazu einen Konzertmitschnitt und frühe Interviews sowie einen ominösen Kurzfilm.

Auf der dazugehörigen CD gibt es zahllose Lieder aus nahezu jeder Schaffensphase, teilweise stark überarbeitet und noch einmal ergänzt durch das kostenlose Download-Album "ES IST VORBEI", welches zahlreiche Alternativversionen, Coverversionen, Remixe, Live-Mitschnitte und völlig neues Liedgut enthält. Nach der Fertigstellung dieses Projektes kapituliert Loik, hält sich aber alle Möglichkeiten von A wie "Absacker trinken" bis Z wie "Zornige Pamphlete verfassen" offen... Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply..

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